von Axel Palm

03.05.2021, 13:37 Uhr

Ein Monitor, verschiedene Buchsen. Aber wie unterscheiden sich die Monitor-Anschlüsse und was gibt es bei DVI, VGA, DisplayPort, Mini-DisplayPort, USB-C und HDMI zu beachten? 

Egal wie alt, egal wie digital – jeder weiß, wer einen DVD-Player, eine Spielekonsole oder den Computer mit einem Bildschirm oder Fernseher verbinden will, der braucht dafür ein Kabel. Mit der Zeit verbesserte sich das Bild der Monitor und mit ihm seine Ein- und Ausgänge. Inzwischen gibt es so viele Arten verschiedener Stecker und Verbindungen, dass manch einer die Übersicht verloren hat. 

Monitor-Anschlüsse: VGA, der Oldie

Es war einmal ein kleiner blauer Stecker, der hatte fünfzehn Pins und zwei Schrauben. VGA war sein Name und mit seinen Pins übertrug er das Bildsignal und das analog. Seine zwei Schrauben halfen dabei, dass er an Ort und Stelle verblieb. Im Jahre 2021 hat der Stecker aber ausgedient. Seine analogen Wurzeln sorgen schlicht dafür, dass die Bildqualität von Faktoren wie der Kabellänge oder der Umwandlung digital zu analog unterliegt.

Eigentlich braucht es den VGA-Eingang nur, wenn man Laptop oder Computer mit sehr alten Ausgabegeräten verbinden will. Ein Klassiker wäre der Uralt-Beamer im Konferenzraum. Immerhin schafft der analoge Anschluss noch immer eine maximale Auflösung von 2048×1536 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 85 Hertz.

DVI glänzt in weiß, VGA in blau. Was die Monitor-Anschlüsse aber eint, sind die Feststellschrauben.

© Veni vidi…shoot / Getty Images

DVI: Die Brücke zwischen digital und analog

DVI ist der etwas neuere Anschluss, gleichwohl steht er wie VGA vor dem Aussterben. Was VGA und DVI eint, sind die zwei seitlichen Feststellschrauben. Ansonsten überträgt DVI Bildsignale digital – und analog. Möglich machen das zwei unterschiedliche…