Der US-Bundesstaat Florida macht vor, dass Großveranstaltungen ohne Maske und Mindestabstand möglich sind.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Ein Kommentar von Thomas Castellini.

Am 24. April 2021 fand in Jacksonville, Florida etwas statt, von dem Millionen Menschen weltweit träumen: eine Veranstaltung vor mehr als 15.000 Zuschauern, ohne Maskenpflicht und Mindestabstand. Es war wie „früher“ — ein Zustand, der fast wie hinter dichtem Nebel verborgen schien. Durch dieses Event im „Sonnenschein-Staat“ Florida wird diese Erinnerung wieder wachgerufen und greifbar.

Das, was die einen herbeisehnen und die anderen seit „Corona“ befürchten, ist am Samstag, dem 24. April 2021, geschehen: ein Event in einer geschlossenen Halle mit 15.000 Zuschauern ohne Maskenpflicht und ohne Mindestabstand. Der historische Ort heißt allerdings nicht Paris, New York, Berlin oder Moskau, sondern Jacksonville in Florida.

Es handelte sich um die 261. Veranstaltung von Ultimate Fighting Championship (UFC), der weltweit führenden Mixed-Martial-Arts-Organisation mit Sitz in Las Vegas. In den MMA werden verschiedene Kampfsport- und Kampfkunstarten wie Boxen, Taekwondo, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen und andere vereint, was zu spektakulären Kämpfen führt, die sich großer Beliebtheit erfreuen und der UFC hohe Einnahmen bescheren.

Das örtliche Nachrichtenportal News4Jax schwärmte:

„Stars und Berühmtheiten überall. Die Nacht, auf die Jacksonville gewartet hat, war das Warten allemal wert. Und es fängt gerade erst…