Langsam, aber sicher geht es voran mit dem Impfen gegen Covid-19 in Deutschland. Ungefähr ein Viertel der Menschen haben hierzulande inzwischen mindestens eine erste Dosis erhalten, in einigen Bundesländern sind es sogar etwa 30 Prozent. Mehr als 650.000 Menschen wurden im Mittel der vergangenen sieben Tage täglich geimpft.

Und in den kommenden Wochen werden die Zahlen weiter steigen, womöglich sogar schneller, als von der Politik bislang erhofft.

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»Nach einer Modellierung könnte Ende Mai mehr als die Hälfte der Impfberechtigten mindestens eine Corona-Erstimpfung erhalten haben. Mitte Juni könnten drei Viertel erstgeimpft sein«, schreibt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) auf Twitter. Bis spätestens Ende Juli könnten demnach gar alle Impfberechtigten versorgt werden.

Impfbereitschaft wird zum limitierenden Faktor

Die positive Prognose beruht unter anderem darauf, dass vermehrt Impfstofflieferungen kommen, die Hausärzte mitimpfen und spätestens ab der Woche vom 7. Juni auch Betriebsärzte eingebunden werden sollen. Mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche sind für das Impfen in Firmen vorgesehen. Gesundheitsminister Spahn will damit auch einem Phänomen entgegenwirken, das den Impffortschritt womöglich bald wieder drosseln könnte: Nicht jeder, der Recht auf eine Impfung hat, wird diese Möglichkeit auch sofort nutzen.

»Bereits in ein paar Wochen werden wir voraussichtlich mehr Impfstoff haben als Terminanfragen«, erklärte Spahn jüngst laut »Welt am Sonntag«. Anders gesagt: Während derzeit noch…