Bei „Anne Will“ wurde darüber gesprochen, wer was wann wieder darf. Bekommen Geimpfte ihre Grundrechte schneller zurück? 

Von Andrea Zschocher

„Änderung der Impfreihenfolge, Rückkehr zu Grundrechten – wer darf wann wieder was?“, diese Fragen wollte Anne Will in ihrer Talkshow anreißen. Der Erkenntnisgewinn nach einer Stunde Sendung: Grundrechte sind wichtig, die Impfreihenfolge könnte geändert werden und was sich teilweise in Altenheimen abspielt ist skandalös. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war vor allem darum bemüht, sich selbst gut darzustellen und konnte sich einen Seitenhieb auf den CDU-Chef und Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet nicht verkneifen.

Zu Gast bei „Anne Will“ waren:

Christine Lambrecht (SPD), Bundesministerin der Justiz und für VerbraucherschutzChristiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen EthikratsMarkus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von BayernMichael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, KölnMartin Stürmer, Virologe
„Wir in Bayern“

„Wir hier in Bayern“, wir machen im Prinzip vieles richtig. Oder aber auf jeden Fall besser als NRW, das war Bayerns Ministerpräsident Söder schon wichtig zu betonen. Der ganze Abend aber war für ihn vor allem eine „bei uns hier in Bayern“- Show, bei der man sich am Ende fast freuen konnte, dass doch nicht Söder Kanzlerkandidat der Union ist. Immerhin will der Rest von Deutschland vielleicht nicht alles so machen, wie „wir hier in Bayern“. Obwohl, was die Änderung der Priorisierungen beim Impfen angeht, da ist Bayern schon interessant. Denn laut Söder werden eben in Ballungszentren auch sozial Schwache geimpft oder Familien.

Corona-Pandemie

Virusvarianten aus Indien und Südafrika: Diese Gefahr geht von den Corona-Mutationen aus

30.04.2021

Ein Weg, den auch Virologe Martin Stürmer…