Die griechische Küstenwache hat vor der Halbinsel Peloponnes rund 170 Migranten aufgegriffen. Die Menschen seien von der Besatzung eines vorbeifahrenden Frachters aufgenommen worden, teilte die griechische Küstenwache am Sonntagabend mit. Zuvor war ihr Boot havariert.

Sie sollen demnach in den südgriechischen Hafen von Kalamata gebracht werden. Der Frachter mit den Migranten an Bord werde von Booten der Küstenwache begleitet. Das Migrantenboot habe zuvor stundenlang wegen eines Motorschadens rund 50 Seemeilen südlich der Peloponnes getrieben, hieß es.

Seit Monaten werden immer wieder Migranten vor Kreta oder der griechischen Halbinsel Peloponnes aufgegriffen. Schleuser versuchen, sie von der türkischen Ägäisküste oder auch aus anderen Staaten im Osten des Mittelmeeres auf dieser sehr gefährlichen Route nach Italien zu bringen. Wegen der langen Fahrt kommt es nach Angaben der griechischen Küstenwache häufig zu Maschinenschäden der in der Regel uralten Boote.