7.30 Uhr: Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.290 weitere Corona-Fälle binnen eines Tages gemeldet. Das sind 2483 registrierte Neuinfektionen weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel den sechsten Tag in Folge, und zwar auf 146,5, am Vortrag betrug der Wert 148,6. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.58 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

110 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, das sind zehn weniger als vor einer Woche. Insgesamt stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus binnen 24 Stunden auf 83.192. Seit Ausbruch des Virus wurden mehr als 3,41 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Als genesen gelten laut RKI gut drei Millionen Menschen. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,93 (Vortag: 0,94).

Die regionalen Unterschiede bei den Corona-Fallzahlen bleiben groß. Thüringen ist mit einer Inzidenz von 217,8 vor Sachsen (208,7) das Bundesland mit dem höchsten Wert. Die beiden Bundesländer sind die einzigen mit einem Inzidenzwert von über 200. Den niedrigsten Inzidenzwert registriert erneut Schleswig-Holstein mit 58,6. Hamburg verzeichnet eine Inzidenz von 91,6 und ist das zweite Bundesland mit einem Wert von unter 100. Knapp über dieser Schwelle liegen Niedersachsen (101,7), Brandenburg (107,7) und Bremen (107,8). Übersteigt die Inzidenz die Marke von 100, sollen Öffnungsschritte zurückgenommen und Kontaktbeschränkungen verschärft werden.