Tag der Arbeit
K-Kandidaten rücken am 1. Mai die Pflege in den Fokus – und läuten den Wahlkampf ein

Sehen Sie im Video: Wie entwickelt sich die politische Stimmung in Deutschland? Aktuelle Umfragen und Analysen im RTL/ntv-Trendbarometer. Videoquelle: n-tv.de
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Der 1. Mai steht wieder einmal im Zeichen der Pandemie. Die Kanzlerkandidaten nutzten den Tag der Arbeit, um die Situation der Pflegekräfte in den Fokus zu rücken – und um den Wahlkampf einzuläuten.

Zum zweiten Tag der Arbeit inmitten der Coronakrise haben die Gewerkschaften Solidarität und eine faire Lastenverteilung gefordert. „Wir lassen nicht zu, dass Arbeitgeber die Pandemie als Vorwand für Jobabbau, Betriebsverlagerungen und Lohn-Dumping missbrauchen“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Reiner Hoffmann. Zukunftsgestaltung bedeute eben nicht eisern zu sparen, sondern zu investieren und nochmals zu investieren.

Auch für diejenigen, die Deutschlands Zukunft besonders aktiv gestalten wollen, herrschte am 1. Mai ein volles Programm. Knapp fünf Monate vor der Bundestagswahl traten die Kanzlerkandidaten von Union, Grünen und SPD bei verschiedenen DGB-Veranstaltungen auf und forderten bessere Bedingungen für Arbeitnehmer. Während Laschet und Baerbock speziell die Situation der Pflegekräfte in den Fokus rückten, plädierte Scholz hinsichtlich Kurzarbeit und Tarifverträgen für ein Learning aus der Krise.

Laschet will mehr Anerkennung für Pflege – Baerbock: Klatschen reicht nicht

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Chef Armin Laschet mahnte bei einer Kundgebung in Düsseldorf mehr Anerkennung für gesellschaftsrelevante Berufe, wie etwa in der Pflege, an. „Die, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen sind, die, die in den schlecht bezahlten Jobs sind, leisten zum Teil die größte Arbeit.“ Anerkennung für Menschen in diesen…