Erleichterungen ab Montag
Vor bundesweiter Regelung: Bundesländer preschen mit Lockerungen für Geimpfte vor

Sehen Sie im Video: Spahn startet symbolisch Impfstoff-Produktion in Reinbek.

Symbolischer Knopfdruck für die Produktion des Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther besuchten am Freitag einen neuen Produktionsstandort im schleswig-holsteinischen Reinbek. Hier wurden eigentlich Allergie-Medikamente hergestellt. Nun also auch Corona-Impfstoff. Laut Betreiber liegen die Produktionskapazitäten bei 40 bis 50 Millionen Impfdosen im Monat. Mit der Produktion in Reinbek soll das Impf-Tempo weiter erhöht werden. Der Standort in Schleswig-Holstein soll gleichzeitig auch als Backup dienen, falls an anderen Standorten Probleme auftauchen sollten. Thema bei Spahns Besuch war auch die Neuregelung der Rechte von Gimpften und Genesenen in der Corona-Pandemie. Spahn rechnet mit einer schnellen Einigung von Bundestag und Bundesrat. „Das kann innerhalb von Tagen gehen, die ersten Gespräche werden geführt und wenn wir dabei sehr schnell zu einem Konsens kommen: Dann kann man sicherlich auch bis Ende nächster Woche – reguläre Bundesratssitzung ist am 7. Mai – bis zum Ende nächster Woche zu einer entsprechenden Entscheidung kommen. Entscheidend ist dafür die Bereitschaft aller Beteiligten, sich zügig auf einen Vorschlag zu einigen. Wir als Bundesregierung sind bereit dazu.“ Auf Spahns Terminplan stand auch ein Besuch in einem Impfzentrum in Hamburg. Dort begrüßte er, dass BioNTech/Pfizer jetzt in Europa die Zulassung für ihr Vakzin ab 12 Jahren beantragt haben. Erfolge die schnelle Zulassung, könnten Schülerinnen und Schüler bereits in den Sommerferien geimpft werden, so Spahn.

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