US-Vizepräsidentin
Von der Hoffnungsträgerin zur Nebendarstellerin – was macht eigentlich Kamala Harris?

US-Präsident Joe Biden hat in seiner ersten Rede vor dem Kongress eine rosige Zukunft für die Vereinigten Staaten aufgezeichnet. Nach nur 100 Tagen im Amt könne er der Nation berichten: „Amerika ist wieder auf dem Vormarsch, indem wir Gefahren in Möglichkeiten, Krisen in Chancen und Rückschläge in Stärke umwandeln“, sagte Biden. Heute Abend bin ich gekommen, um über Krise und Chance zu sprechen, über den Wiederaufbau der Nation, die Wiederbelebung unserer Demokratie und den Gewinn der Zukunft für Amerika. Ich stehe heute Abend hier, einen Tag vor dem 100. Tag meiner Amtszeit. Hundert Tage, seit ich den Amtseid abgelegt und meine Hand von unserer Familienbibel gehoben habe und eine Nation geerbt habe, die sich in einer Krise befand – die schlimmste Pandemie seit einem Jahrhundert, die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression, der schlimmste Angriff auf unsere Demokratie seit dem Bürgerkrieg. Jetzt, nach nur 100 Tagen, kann ich der Nation berichten, dass Amerika wieder auf dem Vormarsch ist.“ Biden nutzte seine Rede, um auf die Notwendigkeit weiterer Reformen hinzuweisen. Das Land sei im Aufbruch, „wir können jetzt nicht stehenbleiben“, forderte er die Republikaner auf, die Reformen zu unterstützen. Er plädierte für eine Erhöhung der Steuern auf Unternehmen und wohlhabende US-Bürger, um seinen 1,8 Billionen schweren „American Families Plan“ zu finanzieren. Insgesamt will Biden rund vier Billionen Dollar in den Wiederaufbau des Landes stecken. Die Ausgaben seien notwendig, um mit China Schritt zu halten.

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von Niels Kruse

30.04.2021, 18:54 Uhr

Seit 100 Tagen haben die USA auch ihre erste Vizepräsidentin – die manche schon als Co-Staatschefin neben dem 78-jährigen Joe Biden gehandelt hatten. Doch während der überraschend viel Gas gibt, wirkt sie beinahe ausgebremst.

„Ich denke,…