Heute geht es um das, was beim Impfen gut läuft und was weniger gut, eine neuerliche Gefahr aus Thüringen für den CDU-Chef sowie um die Renaissance der Eisenbahn.

Was beim Impfen gut läuft

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran. Gestern kam die gute Nachricht, dass schon im Sommer mit der Corona-Impfung erster Kinder in Deutschland zu rechnen ist.

Heute reisen Gesundheitsminister Jens Spahn und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther nach Reinbek bei Hamburg, das mir allein wegen des dort bis vor zwei Jahren ansässigen Rowohlt-Verlags ein Begriff war. Aber fortan auch wegen Biontech. Ab Mai nämlich soll das Reinbeker Unternehmen Allergopharma den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer produzieren.

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Jens Spahn

Foto: Thomas Trutschel / photothek / imago images

Die neuen Möglichkeiten bringen neue Fragen mit sich: Sollten wir die Impfpriorisierung länger als geplant aufrechterhalten, ja, sie zugunsten der Kinder ändern? Das würde dann wohl vornehmlich auf Kosten der Elterngeneration gehen, der 30- bis 50-Jährigen. Also jenen, die jetzt ohnehin vermehrt auf den Intensivstationen landen.

Andererseits: Diese Generation ist ja auch deshalb gefährdet, weil das Virus in Schulen sowie Kitas grassiert und dann in der Folge in die Familien getragen wird. »Das Infektionsgeschehen verschiebt sich immer stärker in die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen«, berichtet mein Kollege Armin Himmelrath – und hat die neuesten Zahlen.

Was beim Impfen nicht so gut läuft

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Ampulle mit Biontech-Impfstoff

Foto: Beata Zawrzel / picture alliance / NurPhoto

Dass inmitten der dritten Welle dieser Pandemie Abend für Abend Impfstoffreste auf dem Müll landen, macht fassungslos. Auf mich wirkt das wie: unterlassene Hilfeleistung. Es ist natürlich ein bisschen komplizierter, wie meine Kolleginnen Julia Köppe und Heike Le Ker recherchiert haben.

Tatsächlich können in der Regel aus einer…