Die Morgenlage
Nach Karlsruher Gerichtsurteil: Scholz hält steigende CO2-Preise für denkbar

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hält nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe steigende CO2-Preise für denkbar

© Kay Nietfeld / dpa

Scholz hält steigende CO2-Preise für denkbar +++ 44 Tote bei Massenpanik auf Fest in Israel +++ Umfrage: Grüne stärkste Kraft vor Union +++ Die Bahn rechnet mit deutlich mehr Reiseverkehr zu Pfingsten +++ Die Nachrichtenlage am Freitagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

das Bundesverfassungsgericht hatte am Donnerstag entschieden, dass im deutschen Klimaschutzgesetz ausreichende Vorgaben für die Minderung der CO2-Emissionen ab 2031 fehlen. Es sei teilweise verfassungswidrig, weil Lasten verschoben und so Freiheitsrechte der jüngeren Generation verletzt würden. Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat der SPD Olaf Scholz hält aufgrund dessen laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe steigende CO2-Preise längerfristig für möglich.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

44 Tote bei Massenpanik auf Fest in Israel

Bei einer Massenpanik auf einem jüdischen Fest im Norden Israels sind nach offiziellen Angaben 44 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Verletzte wurden in sechs verschiedene Krankenhäuser gebracht, wie das Gesundheitsministerium am Freitag ferner mitteilte.

Zehntausende strengreligiöser Juden hatten auf dem Meron-Berg den jüdischen Feiertag Lag Baomer begangen. Die Behörden hatten die Teilnehmerzahl auf 10 000 begrenzt, nach Medienberichten waren aber bis zu zehnmal mehr Menschen in den Wallfahrtsort gereist. Augenzeugen berichteten von gefährlichem Gedränge.

Scholz hält steigende CO2-Preise für denkbar

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz hält…