Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Julian Nagelsmann schnell fündig geworden. Zwei Tage nach dem verkündeten Nagelsmann-Wechsel zum FC Bayern München einigte sich Leipzig mit Jesse Marsch auf eine Zusammenarbeit. Der 47 Jahre alte US-Amerikaner kommt vom Schwesterklub Red Bull Salzburg und galt als Favorit auf den Posten.

Marsch arbeitete schon in der Saison 2018/19 als Co-Trainer von Ralf Rangnick in Leipzig. Zuvor war er bereits als Trainer von den New York Red Bulls im RB-Kosmos tätig. Nun steht er mit Salzburg vor dem Gewinn der Meisterschaft in Österreich.

Nicht ohne Ablöse

Leipzig musste sich beeilen, denn March galt gleich bei mehreren Vereinen als Kandidat. Jetzt erhält er beim Tabellenzweiten der Bundesliga einen Vertrag bis Ende Juni 2023. Über eine mögliche Ablösesumme ist bisher nichts bekannt, es dürfte jedoch eine Transferentschädigung geflossen sein.

„Zwischen den Vereinen geht es immer dann, wenn so etwas ist, um die Ablöse. Es gibt keine Ausstiegsklausel“, hatte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund zuvor im ORF angemerkt. Leipzig soll für Nagelsmann von Bayern München 25 bis 30 Millionen Euro bekommen.

to/asz (mit sid/dpa)