Luftverkehr
Lufthansa fliegt auch im ersten Quartal Verlust ein

Die Deutsche Lufthansa AG veröffentlicht ihre Zahlen zum ersten Quartal 2021. Foto: Andreas Arnold/dpa

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Die Corona-Pandemie macht das Reisen schwierig, auch der Impfverlauf kommt in Europa nur schleppend voran. Der Lufthansa bringt das erneut Verluste.

Der vom Staat gerettete Lufthansa-Konzern hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen herben Verlust eingeflogen.

Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro (-60 Prozent) blieb unter dem Strich ein halbierter Verlust von 1,05 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

Nachdem im März 2020 der internationale Flugverkehr nahezu zusammengebrochen war, hatte Lufthansa im Vergleichsquartal des Vorjahres einen Verlust von 2,12 Milliarden Euro erlitten bei einem um 18 Prozent verringerten Umsatz von 6,44 Milliarden Euro.

Positive Beiträge flog nun vor allem die Frachtsparte Lufthansa Cargo ein, die im Quartal auf einen operativen Rekordgewinn von 314 Millionen Euro kam. Auch die Lufthansa Technik kam mit erstarktem Wartungsgeschäft in den USA und Asien wieder zurück in die Gewinnzone mit einem Plus von 16 Millionen Euro.

Der schleppende Impfverlauf in Europa und weiterhin bestehende Reisehemmnisse haben den Flugverkehr in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter gelähmt. Trotz einer leichten Belebung vor Ostern hat der Konzern nur 21 Prozent seiner Kapazität aus 2019 angeboten und mit 3 Millionen Passagieren nur ein Zehntel der damaligen Passagiere befördert. Konzernchef Carsten Spohr rechnet zwar weiter mit einer scharf ansteigenden Nachfrage ab dem Sommer. Dennoch traut sich Lufthansa für das Gesamtjahr nur noch eine Verkehrsleistung von bis zu 40 Prozent zu. Die Prognose von bis zu 50 Prozent wurde gekappt.

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