Apple ist in dieses Jahr mit Zahlen gestartet, wie sie früher gerade einmal im Weihnachtsgeschäft erreicht werden konnten. Der iPhone-Konzern steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 89,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel mit 23,6 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch aus, wie Apple nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Das iPhone spielte dabei wieder einmal die Hauptrolle und brachte knapp 48 Milliarden Dollar Umsatz ein – fast zwei Drittel mehr als vor einem Jahr. Aber auch bei den Mac-Computern gab es ein sattes Plus von 70 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar Umsatz. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Computer stärker gefragt, weil die Menschen mehr von Zuhause arbeiten und lernen. Das trug auch bei den iPad-Tablets zum Umsatzplus von 79 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar bei. Apple nennt seit einigen Jahren keine Absatzzahlen zu den Geräten mehr.

Auch die Umsätze von Facebook wachsen weiter ungebremst. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz des weltgrößten Online-Netzwerks im Jahresvergleich um 48 Prozent auf knapp 26,2 Milliarden Dollar, der Gewinn von 4,9 auf 9,5 Milliarden Dollar. Die Zahl der Nutzer, die mindestens ein Mal im Monat zu Facebook kommen, wuchs binnen drei Monaten um gut 50 Millionen auf 2,85 Milliarden. Knapp 1,9 Milliarden nutzen die Plattform täglich, wie Facebook nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Kritik an Apple

Facebook verdient sein Geld hauptsächlich durch Werbung, die vor allem im Newsfeed der Nutzer auftaucht. Im vergangenen Quartal wurden zwölf Prozent mehr Anzeigen ausgeliefert – und ihr durchschnittlicher Preis stieg im Jahresvergleich um 30 Prozent.

Das Online-Netzwerk bekräftigte die Kritik an Apples verschärften Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre auf dem iPhone. Apps müssen sich nun die ausdrückliche Erlaubnis der Nutzer einholen, wenn sie ihr Verhalten quer über verschiedene Dienste und Websites für Werbezwecke nachverfolgen wollen. Für Facebook ist das ein wichtiger Weg,…