Umfrage
Weiterhin Nachholbedarf bei Digitalisierung der Schulen

Schülerinnen und Schüler nehmen im Klassenzimmer einer 9. Klasse einer Gemeinschaftsschule am Geografieunterricht mit Hilfe von Laptops und Tablets teil. Foto: Marijan Murat/dpa

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Auch nach mehr als einem Jahr Corona-Lockdown hakelt es bei der Digitalisierung der Schulen gewaltig. Allenfalls mit Schulnote 3 und schlechter bewerten Eltern die Ausstattung.

Die Eltern von schulpflichtigen Kindern in Deutschland sehen bei der Digitalisierung der Schulen weiterhin einen großen Nachholbedarf.

Bei einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, die am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde, waren acht von zehn Eltern (83 Prozent) der Meinung, dass verstärkt in die IT und Ausstattung mit digitalen Endgeräten investiert werden sollte.

Der gegenwärtige Zustand an den Schulen wurde von den Befragten nur als mittelmäßig benotet. Die Eltern vergaben für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten auf der Schulnotenskala im Durchschnitt eine 3- (3,4 – «befriedigend»). Mit «befriedigend» (3,2) benotet wurde die Verfügbarkeit eines Internetzugangs. Nur eine 4+ («ausreichend») gab es für das WLAN in den Klassenräumen (3,5).

Über ein Jahr nach den ersten Schul-Lockdowns wegen Corona geht den meisten Eltern (77 Prozent) die Digitalisierung der Schulen zu langsam – vier von zehn (40 Prozent) sagen sogar «viel zu langsam». Dem Trend zur Digitalisierung steht aber die große Mehrheit grundsätzlich positiv gegenüber (85 Prozent). Nur zehn Prozent sehen darin keine Chance, sondern vor allem als Risiko.

Beim Homeschooling hatten etliche Eltern technische Probleme. Sieben von zehn (71 Prozent) erlebten, dass die Lernplattform nicht erreichbar war. Bei vier von zehn Befragten (42 Prozent) funktionierte die eigene WLAN-Verbindung nicht…