Sportartikelhersteller
Puma freut sich auf den Sportsommer

Puma geht nach einem halbwegs positiven ersten Quartal mit gemischten Gefühlen in den Sportsommer 2021. Foto: Daniel Karmann/dpa

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Läden geschlossen, Sport verboten, Wettbewerbe verschoben. Für den Sommer 2021 keimt Hoffnung auf – auch wegen Olympia und Fußball-EM.

Olympische Spiele und Fußball-Europameisterschaft vor Augen, aber die wirtschaftlichen Gefahren der Corona-Pandemie weiter fest im Blick.

Der Sportartikelhersteller Puma geht nach einem halbwegs positiven ersten Quartal mit gemischten Gefühlen in den Sportsommer 2021.

Die Olympischen Spiele in Tokio würden zwar keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Geschäft haben. «Die Leute rennen ja nicht in einem Leichtathletik-Shirt der deutschen Mannschaft durch die Gegend», sagte Puma-Vorstandschef Björn Gulden. Er hoffe aber, dass die Spiele – auch wenn sie vor leeren oder halbleeren Rängen stattfinden müssten – zu einer «Wegscheide für den Sport» in der Pandemie werden könnten.

In den ersten drei Monaten 2021 verdiente Puma unter dem Strich mit 109,2 Millionen Euro rund dreimal soviel wie im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 19,2 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Gulden ein Wachstum zwischen zehn und 20 Prozent. Vor allem im März liefen die Geschäfte mit Schuhen, Sportbekleidung und Sportgeräten gut. Doch immer noch seien 15 Prozent aller Läden weltweit zu. Die Lieferengpässe wegen Staus in den Häfen und fehlender Containerkapazitäten vor allem in Asien – wo ein Großteil der Puma-Artikel hergestellt wird – kosteten viel Geld.

Die Gewinne waren im Zuge der Pandemie im vergangenen Jahr eingebrochen. Das operative Ergebnis war mit 209 Millionen Euro auf weniger als die Hälfte abgerutscht, der Konzerngewinn lag mit 78,9 Millionen Euro sogar knapp 70…