Pressestimmen

Wechsel zum FC Bayern
„Nagelsmann setzt seinen schwindelerregenden Aufstieg fort“

Julian Nagelsmann wird mit nur 33 Jahren Bayern-Trainer

© Cathrin Müller / AFP

Die Rekordablöse, die der FC Bayern für den neuen Trainer Julian Nagelsmann zahlt, ist das wichtigste Thema in den Kommentaren der Presse. Eine Auswahl aus deutschen und internationalen Medien.

„Sportbuzzer“: „Auf den Trainer kommen jedenfalls größere Herausforderungen als auf viele seiner Vorgänger zu. Da wäre zunächst einmal die Ablöse. Angeblich bis zu 25 Millionen Euro müssen die Bayern für Nagelsmann nach Sachsen überweisen. Hätten die Münchner diese Summe in zwei Zauber-Füße mit Knipser- oder Spielmacherqualitäten investiert, hätte dies selbst in Corona-Zeiten kaum für Verwunderung gesorgt. Für einen Trainer griff allerdings weltweit noch nie ein Verein so tief in die Tasche. Ist José Mourinho „The Special One“ und Jürgen Klopp „The Normal One“, haftet Nagelsmann ab sofort das Etikett „The Expensive One“ an. Für weniger Druck sorgt dies nicht.“

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„Süddeutsche Zeitung“: „Nun ist es natürlich so, dass der FC Bayern ohne einen Flick-Abgang gar nicht investieren müsste, schon gar keine Rekordablöse. Aber das ist ein eigenes Thema. Unter den gegebenen Umständen ist Nagelsmann das geringste Risiko: kennt die Bundesliga, gebürtiger Bayer, international erfahren. Und wie so oft im Leben kann ja auch eine vermeintlich billige Lösung hintenraus teuer werden. Wenn man sich vorzeitig trennen muss, muss man ja plötzlich zwei Trainer gleichzeitig bezahlen, manche Vereine auch vier oder fünf. José Mourinho, gerade bei Tottenham gegangen worden, soll angeblich ein 23-Millionen-Euro-Abfindungspaket bekommen. Solche Kosten tauchen in keiner…