Automarkt
Kleines Minus bei E-Autos – weiteres Wachstum erwartet

In China hat sich die Zahl der verkauften batterieelektrischen Autos mehr als verfünffacht. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

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Nach dem Absatzfeuerwerk zum Jahresende 2020 sinken die Neuzulassungen für Elektroautos im ersten Quartal in den weltweit wichtigsten Märkten. Auf lange Sicht ist der Wachstumstrend aber solide.

Trotz einer Wachstumsdelle im ersten Quartal sehen Experten Elektroautos weiter im Aufwind.

Im ersten Quartal wurden in den wichtigsten Automärkten der Welt 1,05 Millionen Plug-in-Hybride und rein batterieelektrische Fahrzeuge verkauft, wie Zahlen der Unternehmensberatung PwC Strategy& zeigen. Das sind zwar weniger als die von Vorzieheffekten getriebenen 1,26 Millionen im extrem starken vierten Quartal 2020. Auf Jahressicht ergibt sich aber ein massiver Zuwachs um 170 Prozent.

Besonders stark fiel das Wachstum im Jahresvergleich in China aus. Die Zahl der verkauften batterieelektrischen Autos hat sich dort mehr als verfünffacht. 432.000 reine Stromer bedeuten mehr als die Hälfte des gesamten Absatzes in den insgesamt 14 untersuchten Märkten. Das Wachstum fällt aber auch deswegen so stark aus, weil das erste Quartal 2020 dort besonders stark von Corona gebremst worden war, wie die Autoren der Studie betonen. Auch bei Plug-in-Hybriden ging es mit einer Verdreifachung kräftig nach oben, sie spielen mit 81.000 Fahrzeugen in China aber nur eine untergeordnete Rolle.

Die zehn wichtigsten europäischen Märkte legten im Jahresvergleich ebenfalls deutlich zu: Vor allem Plug-in-Hybride zogen mit einem Plus von 160 Prozent auf 213.000 stark an. Dadurch überholten sie batterieelektrische Autos, deren Absatz um 59 Prozent auf 185.000 stieg. Damit liegen die europäischen Märkte zwar in absoluten Zahlen hinter China, der Marktanteil der elektrischen Antriebe ist mit 16,0 zu…