US-Heimatschutzministerium
Extremismus in den eigenen Reihen: Homeland Security leitet interne Untersuchung ein

US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas will Extremismus in den eigenen Reihen mit „Identifizierung, Bekämpfung und Vorbeugung“ entgegenwirken

© Jim Watson / AFP

US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas will Homeland Security einer umfassenden Untersuchung unterziehen. Die Bekämpfung von inländischem Extremismus soll zur obersten Priorität werden. Es ist nicht der erste Vorstoß in diese Richtung.

Das US-amerikanische Heimatschutzministerium (Homeland Security) hat eine umfassende interne Überprüfung angekündigt. Bei der Untersuchung des Ministeriums, das unter anderem mit der Terrorismus-Bekämpfung betraut ist, sollen potenziell gewalttätige Extremisten in den eigenen Reihen entlarvt werden. Dies gab Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas in einer Presseerklärung am Montag bekannt.

„Wir werden nicht zulassen, dass hasserfüllte Handlungen oder gewalttätiger Extremismus das Gefüge unserer Abteilung durchdringen und unsere Fähigkeit, das Heimatland zu schützen, grundlegend beeinträchtigen“, soll Mayorkas Berichten zufolge in einem Brief an alle Mitarbeiter seines Ministeriums geschrieben haben. Laut einer offiziellen Mitteilung will der demokratische Minister mit dem Vorstoß „die Identifizierung, Bekämpfung und Vorbeugung“ von inländischem Extremismus zur obersten Priorität machen. Dazu würde eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe hochrangiger Beamter geschaffen.

Diese würde sofort mit einer umfassenden Überprüfung des Ministeriums beginnen und Mayorkas im Anschluss einen ausführlichen Bericht liefern. Darin sollen auch Empfehlungen zum Erkennen und Vorbeugen rassistisch motivierter Gewalttaten enthalten sein. CNN zufolge würden dazu in den kommenden Tagen weiterführende Leitlinien für die Belegschaft bereitgestellt – wie etwa zur…