Elektroautobauer
Tesla schafft Rekordgewinn im ersten Quartal

Der Elektroautohersteller Tesla verbucht zu Jahresbeginn weiter kräftiges Wachstum. Foto: Christophe Gateau/dpa

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Das siebte Quartal mit schwarzen Zahlen in Folge ist für Tesla zweifelsohne ein Erfolg. Allerdings spielen hier auch Abgasrechte und neuerdings sogar Bitcoins eine Rolle.

Der US-Elektroautobauer Tesla verbucht zu Jahresbeginn weiter kräftiges Wachstum und erreicht seinen bislang höchsten Quartalsgewinn. In den drei Monaten bis Ende März verdient das Unternehmen unterm Strich 438 Millionen Dollar (362 Mio Euro), wie es nach US-Börsenschluss mitteilt.

Vor einem Jahr hatte die Bilanz lediglich ein leichtes Plus von 16 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Bau der ersten europäischen Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin geht indes weiter voran – aber offenbar nicht mehr ganz so schnell wie erhofft.

Das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk schafft im Auftaktquartal bereits das siebte Vierteljahr mit schwarzen Zahlen in Folge. Ein wichtiger Faktor ist jedoch abermals der Handel mit Abgaszertifikaten, die andere Autobauer benötigen, um ihre Emissionsbilanz aufzubessern und so gesetzliche Vorgaben etwa in Kalifornien oder Europa zu erfüllen. Im ersten Quartal setzt Tesla damit 518 Millionen Dollar um. Außerdem profitiert die Bilanz von einer milliardenschweren Investition in die Kryptowährung Bitcoin, mit der das Unternehmen im Februar Schlagzeilen gemacht hatte.

Die Erlöse steigen um 74 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar. Obwohl die Zahlen im Rahmen der Markterwartungen liegen, gerät die Aktie nachbörslich deutlich ins Minus. Tesla liefert im ersten Quartal 184.877 E-Autos aus – das entspricht im Vergleich zum Vorjahr mehr als einer Verdopplung und einer neuen Bestmarke in der Geschichte des 2003 gegründeten Konzerns. Besonders in China war die Nachfrage hoch, auch…