von Axel Palm

27.04.2021, 15:42 Uhr

Wer Videos von seinen Gaming-Sessions in guter Qualität aufnehmen will, kommt um Capture Cards nicht herum. Vor dem Kauf müssen Sie aber unter anderem die Auflösung und Bildwiederholrate beachten. Diese Modelle eignen sich für Full HD und 4K.

Was früher „Game Star“, „Computer Bild Spiele“ oder „Game Pro“ am Kiosk waren, übernehmen heute YouTube und Twitch. Wer sich über die neuesten Games oder seine Lieblingsspiele informieren will, der liest nicht mehr, er oder sie schaut Videos. „Let’s Play“ nennt sich die Gattung des Bewegtbildes, in der die Hauptprotagonisten nichts weiter machen, als zu zocken.

Wer selbst unter die Streamer gehen will, braucht in der Theorie nur einen Computer. Möglich macht das Software wie Nvidias ShadowPlay, AMDs ReLive oder die Open Broadcaster Software (OBS Studio). Allerdings verbrauchen die Lösungen Prozessor- und Grafikkartenleistung, die Zocker eigentlich auf die Berechnung des Games verwendet wissen wollen. Abhilfe schaffen Capture Cards.

So funktionieren Capture Cards

Eine Capture Card macht nichts weiter, als ein unverschlüsseltes Videosignal aufzunehmen und in ein Format umzuwandeln, das der Computer verarbeiten kann. Wer also eine Gaming-Session von seiner Xbox Series X oder der PlayStation 5 streamen will, verbindet eine Capture Card per HDMI mit der Konsole und per USB-C oder 3.0 mit dem Computer, der das umgewandelte Videosignal dann in ein Video oder einen Livestream codiert. Raubkopierer, die gedenken, Filme und Serien von Netflix mit einer Capture Card aufzufangen, merken schnell, dass das nicht funktioniert – Streamingdienste verschlüsseln ihre Videosignale. 

Intern oder extern?

Wer auf der Suche nach einer Capture Card ist, stößt auf zwei Arten. Da sind zum einen interne Karten, die Sie in Ihren PC einbauen. Das gelingt über eine…