Verbraucherzentrale
Warnung vor Phishing-Masche mit Outlook: Datendiebe schicken falsche Termineinladungen

Verbraucherschützer warnen vor einer Phishing-Masche mit Outlook (Symbolbild)

© IB Photography/Shutterstock.com

Die Verbraucherschutzzentrale Bremen warnt vor einer Phishing-Masche mit gefälschten Outlook-Terminen. Nutzer sollten nicht absagen oder antworten. Außerdem: Tipps zum Erkennen von Phishing.

Phishing, also den gezielten Datenklau per E-Mail gibt es schon etwas länger, zuletzt waren es vor allem SMS mit Betrugsabsichten in den Schlagzeilen (lesen Sie hier mehr). Nun warnt die Verbraucherzentrale Bremen vor einer weiteren Masche, mit der Daten von arglosen Nutzern abgegriffen werden sollen: dem Verschicken von falschen Terminen in Microsoft Outlook. Das Ziel der Spammer: Sie wollen herausfinden, ob eine E-Mail-Adresse aktiv genutzt wird, um diese dann gegebenenfalls für weitere Betrugszwecke zu nutzen. Neu sei die Methode zwar nicht, aber in letzter Zeit hätten die Spam-Einladungen stark zugenommen, wie Beschwerden bei der Verbraucherzentrale zeigen würden. 

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Es könne auch sein, dass die gefälschten Einladungen im Postfach scheinbar von Kollegen oder Freunden stammen, wenn deren Accounts zuvor bereits geknackt wurde, heißt es. Wer eine Einladung erhält und Zweifel an deren Echtheit hat, etwa weil sie viele Rechtschreibfehler enthält, sollte sich im Zweifel direkt, etwas telefonisch oder per Messenger, beim angeblichen Absender melden und nachfragen, ob der Termin echt ist. Wichtig: Nicht dem Terminabsender direkt antworten. Auch, sich die Absenderadresse genauer anzuschauen, kann Klarheit bringen. Am Desktop-Rechner geht dies zum Beispiel per Mouse-Over über die Adresse. 

Gefälschte: Outlook-Termine: nicht absagen, nicht…