30 Millionen. Eine 3 und sieben Nullen. Oder auch so: 30.000.000. Derart viel Geld will Medienberichten zufolge RB Leipzig dafür, dass sie ihr Erfolgstrainer Julian Nagelsmann wechseln darf – zum Meisterklub Bayern München, der wiederum seinen Erfolgstrainer Hansi Flick ziehen lassen muss. Im Sommer. Und im Moment spricht vieles dafür, dass nicht nur die beiden Übungsleiter ihre Arbeitsstätte wechseln, sondern auch eben jene größere Summen den jeweiligen Kontobesitzer.

Der Boulevard spricht von Einigung

Was man halbwegs gesichert weiß: Bayern hat in Leipzig offiziell Interesse an Nagelsmann bekundet. Der 33-jährige liebäugelt seit Jahren schon mit einem Wechsel nach München, und nun könnte die Zeit reif sein. Boulevardmedien glauben schon, die Sache ist unter Dach und Fach. Wenn, ja wenn Nagelsmann nicht noch seinen bis 2023 laufenden Vertrag in Leipzig erfüllen müsste. Und der hat keine Ausstiegsklausel. Und da RB ja momentan der einzig echte Verfolger der Bayern in der Bundesliga ist, hätte ein solcher Wechsel ja durchaus seine Pikanterie. Das Schmerzensgeld für den „versetzten“ Klub könnte da gar nicht hoch genug ausfallen, meint der gemeine Fußballfan. Bereits bei Nagelsmanns Wechsel 2019 von der TSG 1899 Hoffenheim nach Leipzig waren fünf Millionen Euro Ablöse fällig.

Den Nachfolger in der Hinterhand

Fragt man Eingeweihte, so ist ein solcher Deal Tagesgeschäft. Der Kölner Spielerberater und -vermittler Jörg Neblung nennt es „überfällig“, dass auch für leitende Angestellte der Vereine, wie es ein Coach eben ist, Ablösesummen gezahlt werden. „Ein Trainer hat doch einen viel größeren Impact auf die Mannschaft als unter Umständen ein Stürmer“, sagt Neblung im Gespräch mit der DW. Auch für Co-Trainer oder Chefscouts seien bei Vereinswechseln durchaus Zahlungen üblich.

Mit Blick auf die Summen sollte man allerdings zurückhaltender sein. Neblung glaubt nicht, dass am Ende tatsächlich 30 Millionen („jetzt sind es ja nur noch 25 …. „)…