Die Morgenlage
Corona-Gipfel von Bund und Ländern: Welche Freiheiten sollen Geimpfte bekommen?

Eine Fachärztin für Allgemeinmedizin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus

© Christoph Schmidt / DPA

Laschet eröffnet Wahlkampf mit Angriff auf die Grünen +++ Drei Oscars für „Nomadland“ +++ Nuklearkatastrophe von Tschernobyl jährt sich zum 35. Mal +++ Die Nachrichtenlage am Montagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

die Impfkampagne in Deutschland kommt weiter voran, und immer mehr Menschen sind gegen das Coronavirus geimpft. Jetzt soll darüber beraten werden, welche Freiheiten Geimpfte zurückbekommen sollen und ob die Impfpriorisierung geändert oder gar aufgehoben wird. Dazu kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Nachmittag für einen Impfgipfel zusammen. Vor allem für vollständig Geimpfte und Genesene soll es Ausnahmen bei Schutzmaßnahmen geben, wie es in einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Eckpunktepapier der Bundesregierung heißt.

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat sich für eine schnelle Aufhebung der Impfpriorisierung ausgesprochen. So wichtig diese zu Beginn der Impfkampagne gewesen sei, „so wichtig ist es jetzt, die Breite der Bevölkerung sehr schnell zu impfen“, sagte Gassen der „Rheinischen Post“. 

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf über 169

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 11.907 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 60 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Montag auf 169,3. Am Sonntag war…