Millionen Amerikaner besuchen jedes Jahr die Top-Reiseziele in Europa – von Paris bis zur Toskana. Doch seit mehr als einem Jahr sind die EU-Außengrenzen für praktisch alle Einreisewilligen aus den USA geschlossen. Das könnte sich mit dem fortschreitenden Erfolg der Impfstrategie des Landes jedoch schon in Kürze ändern.

»Die Amerikaner nutzen, soweit ich das sehe, Impfstoffe, die auch von der EMA – der europäischen Arzneimittelbehörde – zugelassen sind«, sagte sie. »Dies wird Bewegungsfreiheit und Reisen in die Europäische Union ermöglichen.«

Von der Leyen machte jedoch keine genauen Angaben, ab wann es wieder touristische Reisefreiheit geben könnte und unter welchen Bedingungen. Dies sei abhängig von der Entwicklung der Pandemie, »aber die Lage bessert sich in den USA und hoffentlich auch in der Europäischen Union«.

In den USA wurden nach offiziellen Angaben bereits mehr als 225,6 Millionen Impfdosen verabreicht, 28 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft. 81,3 Prozent der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren oder älter haben bereits mindestens eine Impfdosis erhalten.

Mittlerweile ist jeder Amerikaner ab einem Alter von 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren. Die Amerikaner sind Europa beim Impfen wesentlich voraus, das liegt unter anderem daran, dass sich die USA in Verhandlungen mit Impfherstellern frühzeitig große Mengen an Impfdosen sicherten.

Paris entgingen 2020 mehr als 15,5 Milliarden Euro

Aktuell diskutieren die EU-Mitglieder weiter über die Einführung eines EU-weiten Impfpasses sowie die Kriterien für die Öffnung der Länder für den Tourismus. Die Europäische Kommission wird den Mitgliedstaaten die Änderung der Reiserichtlinie empfehlen, eine Handhabe hat sie jedoch nicht unmittelbar. So können die Länder selbst strengere Grenzen beibehalten, auch für Einreisende, die Impfzertifikate vorlegen können.

Angesichts der Millionen amerikanischen Touristen und der unter der Coronakrise leidenden…