von Christoph Fröhlich

26.04.2021, 14:26 Uhr

Schlüssel verloren oder Rucksack im Bus liegen lassen? In diesem Fall sollen Apples AirTag helfen. Wir haben den smarten Bluetooth-Chip getestet.

Es gibt eine Sache, die Sonnenbrillen-Etuis, Schlüssel und Rucksäcke gemeinsam haben: Man lässt sie gerne irgendwo herumliegen, ohne sich später erinnern zu können, wo. Und dann geht das hektische Suchen und Wühlen los. Mit den AirTags hat Apple nun ein Hilfsmittel für solcherlei verloren gegangene Gegenstände auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um einen Bluetooth-Chip, den man an Gegenständen befestigen kann, um diese anschließend mit dem iPhone auffindbar zu machen. Wir haben Apples Such-und-Find-Chips ausführlich getestet und verraten, was sie können – und wo der Konzern noch nachbessern sollte.

Design und Einrichtung

Die AirTags sind das wohl kleinste und leichteste Apple-Produkt aller Zeiten. Der Chip selbst ist etwas größer als ein Kronkorken und wiegt elf Gramm. Doch selbst bei solch überschaubaren Ausmaßen bleibt Apple seinen Design-Prinzipien treu: Die Vorderseite besteht aus strahlend-weißem Kunststoff, die Rückseite aus hochglanzpoliertem Edelstahl samt Logo. Das Gehäuse selbst ist staub- und wasserdicht nach IP67-Standard, hält also Regen mühelos stand.

Vorder- und Rückseite des AirTag

© Christoph Fröhlich / stern

Die Einrichtung eines AirTags ist schnell erledigt: Man hält den Tracker nah an das iPhone, auf dem mindestens iOS 14.5 installiert sein muss, daraufhin öffnet sich automatisch ein Menü. Hier gibt man dem AirTag einen Namen und verbindet es mit der eigenen Apple-ID und Telefonnummer. Anschließend taucht es in der „Wo ist?“-App im „Objekte“-Reiter auf. In diesem Stadium lässt sich das AirTag mit keiner anderen Apple-ID mehr verbinden, bis es aus dem ursprünglichen Apple-Account entfernt wird. Bis zu 16 Stück können je…