Kraftstoffe
Spritpreise schwanken stark

Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten an einer Zapfsäule an einer Tankstelle. Foto: Sven Hoppe/dpa

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Die täglichen Preisschwankungen an Tankstellen sind kein neues Phänomen. Das Auf und Ab hat sich nach Beobachtungen des Kartellamts allerdings noch beschleunigt – es gibt täglch mehr Preisspitzen.

Die Preissprünge an den Zapfsäulen sind noch größer geworden. An ein und derselben Tankstelle habe es im vergangenen Jahr im Schnitt Preisunterschiede von rund 12 Cent pro Liter am Tag gegeben, berichtete das Bundeskartellamt am Donnerstag.

Vergleiche man die Tankstellen in einer Stadt, finde man sogar Differenzen von durchschnittlich bis zu 22 Cent pro Liter. Damit waren die Schwankungen um jeweils rund zwei Cent größer als im Jahr zuvor.

Die Kraftstoffpreise seien meist morgens (5.00 bis 8.00 Uhr) am höchsten und abends (18.00 bis 22.00 Uhr) am niedrigsten. Und noch etwas haben die Wettbewerbshüter festgestellt: «Man kann davon ausgehen, dass die richtige Tankstelle zur richtigen Zeit auch in Zukunft eine gute Wahl bleibt», sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Günstige Tankstellen blieben zumeist relativ günstig, teure blieben teuer. Günstige Tankmöglichkeiten ließen sich über entsprechende Handy-Apps einfach finden. Das Kartellamt hat die Preisentwicklung von etwa 14 800 Tankstellen ausgewertet.

Das Auf und Ab der Spritpreise hat sich nach Beobachtungen des Kartellamts noch beschleunigt. Während es bis vor kurzem meist fünf tägliche Preisspitzen gegeben habe, hätten mehrere großen Marken im März und April nachmittags eine sechste Preisanhebung vorgenommen. Die Preiserhöhungen und Senkungen erfolgten dadurch schneller aufeinander. Die Preisunterschiede zwischen Stadt und Land seien im Durchschnitt eher gering. Das gelte auch bei einem Vergleich der einzelnen…