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„Das Thema Mietendeckel ist noch nicht abgehakt“

Zwei Berliner protestieren gegen das Urteil zum Mietendeckel

© Christoph Soeder / DPA

Das Bundesverfassungsgericht hat den Berliner Mietendeckel gekippt – aber die Debatte darüber dürfte den Deutschen erhalten bleiben. Warum, das erklären Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic im Capital-Immobilienpodcast „Lagebericht“.

Es war eine Entscheidung mit Knalleffekt: Das Bundesverfassungsgericht hat den umstrittenen Berliner Mietendeckel für nichtig erklärt. Peter Hettenbach, Gründer des iib Immobilieninstituts und einer der Hosts des neuen Capital-Immobilienpodcasts „Lagebericht“, war von der Entscheidung dennoch nicht überrascht – sie sei „lang erwartet“ und „vorhersehbar“ gewesen, so Hettenbach in der aktuellen Folge des Podcasts. Und: „Ich finde das Urteil gut.“ Interessant sei die Begründung des Gerichts – denn inhaltlich prüften die Richter das Gesetz nicht, sie stellten nur fest, dass ein Mietendeckel auf Landesebene nicht zulässig sei. 

Abgehakt sei das Thema daher nicht. Im Bundestagswahlkampf dürfte die Forderung wieder aufgegriffen werden, sind Hettenbach und seine Co-Moderatorin Katarina Ivankovic überzeugt: „Wir haben einen Mangel an Wohnraum in den Städten und die Mieten sind dadurch entsprechend hoch.“ Die Antwort auf das Problem sei klar: Es müsse mehr gebaut werden.

Mehr im richtigen Preissegment bauen

„Man sieht aber auch: Es wird schon mehr gebaut“, räumt Ivankovic ein – nur geschehe dies nicht im richtigen Preissegment. Sie fordert, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – und nicht vorhandenen Wohnraum künstlich billiger zu machen. Der Staat sei hier in der Verantwortung: „Es muss von öffentlicher Hand geregelt werden. Niemand kann einem privaten Unternehmen vorwerfen, dass es gewinnorientiert baut.“ 

Dass sich…