Corona-Notbremse im Bundestag +++ Queen feiert 95. in aller Stille +++ Ex-Polizist wegen Todes von George Floyd schuldig gesprochen +++ Schalke 04 steigt aus Bundesliga ab +++ Die Nachrichtenlage am Mittwochmorgen.

dho

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

der Machtkampf in der Union hat sogar die Corona-Pandemie in den Hintergrund gerückt. Das ist CDU und CSU und vor allem den Streithähnen Armin Laschet und Markus Söder auch entsprechend vorgeworfen worden – zumal sich beide zuletzt mit wiederholtem Vorpreschen bei Corona-Maßnahmen in ihren Bundesländern als Krisenmanager profilieren wollten. Damit dürften sie zu einer Entwicklung beigetragen, die letztlich dazu geführt, das der Bundestag heute ab 11 Uhr über das neue Infektionsschutzgesetz mit der bundesweiten Corona-Notbremse und nächtlichen Ausgangssperren debattieren und abstimmen wird. Ungeachtet aller Kritik von Juristen und aus der Opposition ist die Bundesregierung entschlossen, das Gesetz in großer Eile zu verabschieden, um die aktuelle Corona-Welle zu brechen. Schon morgen soll der Gesetzentwurf an den Bundesrat gehen, um es schon bald in Kraft setzen zu können.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag

Wir haben für Sie zusammengefasst, was in der Nacht passiert ist:

US-Gericht spricht Ex-Polizisten im George-Floyd-Prozess schuldig

Im Prozess um die Tötung des Afroamerikaners George Floyd haben die Geschworenen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Das erklärte Richter Peter Cahill am Dienstag (Ortszeit) in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota. Damit droht Chauvin eine lange Haftstrafe. Das genaue Strafmaß soll erst später vom Richter festgelegt werden, bis zu 40 Jahre Haft sind möglich. Chauvins Verteidigung könnte noch Berufung gegen das Urteil einlegen. Der 46 Jahre alte Floyd war am 25. Mai…