von Malte Mansholt

20.04.2021, 21:22 Uhr

Beim Apple-Event „Spring Loaded“ waren die Erwartungen hoch. Und trotzdem konnte der Konzern überraschen. Besonders eine Entscheidung beim iPad kam unerwartet.

Für sein Frühjahrs-Event hatte sich Apple viel vorgenommen. Das Motto „Spring Loaded“ lässt sich als Wortspiel sowohl mit „sprungfederhaft“ als auch mit „vollgestopfter Frühling“ übersetzen. Und tatsächlich hatte Tim Cook und sein Team beim ersten Apple-Event des Jahres Unmengen an Neuheiten im Gepäck – und ließ die Grenzen zwischen den Produkt-Klassen weiter einbrechen.

Denn Apple brachte gleich mehre Produkt-Klassen näher zusammen. Der iMac ist nun nicht nur wieder so bunt wie sein legendärer Vorgänger aus den Neunzigern, er orientiert sich mit seinem neuen, extrem flachen Look auch sehr stark am iPhone und iPad. Und auch im Innern nähert er sich drastisch an die kleinen Stars des Unternehmens an.

Der iMac wird mehr zum iPhone

Wie schon bei den mobilen Rechnern arbeitet nun auch im iMac der selbstentwickelte M1-Prozessor. Der auf den im iPhone entwickelten A-Prozessoren basierende Chip ermöglicht nicht nur ein deutlich dünneres Gehäuse, sondern versorgt den iMac auch mit einer bisher nicht gekannten Leistung: 85 Prozent schneller als das Basismodell aus dem letzten Jahr sollen die neuen iMacs sein, bei der Grafik werden in optimierten Apps bis zu zweimal soviel Rechenpower geboten. Der festverbaute Grafikchip soll sogar 50 Prozent schneller sein als die meisten dezidierten Grafikkarten. Das ist beeindruckend.

Auch an anderer Stelle nähert sich der iMac dem iPad und iPhone an: Die Tastatur – die jetzt farblich zum gewählten Modell passt – bietet nun erstmals den Fingerabdruckscanner TouchID, wie ein Smartphone oder die neuen Macbooks soll der Rechner quasi sofort aufwachen und arbeitsbereit sein. Weitere schicke Neuerungen sind die…