Grand Prix in Imola
Schwaches Auto und eigene Fehler: Für Sebastian Vettel läuft alles schief

Läuft nicht: Sebastian Vettel

© Lars Baron / Getty Images

Im Imola-Chaos erlebt Sebastian Vettel sein nächstes Formel-1-Desaster mit Aston Martin. Die Mängelliste ist lang. Im Hintergrund schnaubt Geldgeber Lawrence Stroll.

Sebastian Vettels Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer raubte seinem gequälten Star-Piloten bei einem späten Snack auch noch die Hoffnung auf einen schnellen Ausweg aus der Formel-1-Misere. Wesentliche Upgrades an dem schon mal als James-Bond-Flitzer titulierten Auto werde es erst nach dem kommenden Grand Prix in zwei Wochen in Portugal geben, kündigte Vettels Boss mit einem Bissen im Mund nach dem nächsten Debakel des Deutschen an.

Vor Vettel türmen sich die Probleme seit seinem Wechsel zu dieser Saison zum englischen Werksteam geradezu auf. Zumindest in diesem Punkt erlebt der viermalige Weltmeister eine gewisse Form der Kontinuität – in der Schlussphase bei Ferrari war es für den Hessen irgendwie genauso. „Das Gefühl ist ein bisschen besser geworden. Aber im Moment sind es noch sehr wenige Runden, die ohne Probleme für uns laufen. Uns passieren noch zu viele Fehler, auch mir“, stellte Vettel mit verschränkten Armen nach dem Imola-Chaos am Sonntag fest.

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Aus noch unerfindlichen Gründen überhitzten in der Startaufstellung die Bremsen, wodurch die Ummantelung durchschmorte. Da sein Wagen nicht rechtzeitig fertig wurde, bekam Vettel dann auch noch eine Zeitstrafe verpasst – ehe ein Getriebeschaden in der letzten Runde für seine vorzeitige Garagen-Einfahrt sorgte.

„Der Wurm war von vorne bis hinten drin“,…