Schon vor Ostern war die K-Frage bei den Grünen entschieden. Nun hat die Partei das Ergebnis verkündet: Annalena Baerbock soll die Grünen als Kanzlerkandidatin in den Bundestagswahlkampf führen. Prompt gab es die ersten Gratulationen.

Die Bundestagsvizepräsidentin und frühere Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, begrüßt die Entscheidung und wies die Gefahr einer Spaltung der Grünen zurück. »Es hat sich noch nie so deutlich wie in diesen Krisenzeiten gezeigt, wie sehr Form und Inhalt in der Politik einen Unterschied machen: Wo die einen offene Schlachten austragen, gibt es bei uns ein geregeltes Verfahren, das die gesamte Partei mitträgt«, sagte Roth der »Rheinischen Post«. »Die heutige Entscheidung wurde nicht im Hinterzimmer ausgeklüngelt, sondern sie steht am Ende eines langen Prozesses, bei dem die Vorsitzenden über Jahre Vertrauen gebildet, die Partei integriert und mitgenommen haben«, sagte Roth.

Ähnlich angetan zeigte sich die frühere Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Partei, Renate Künast. »Ich freue mich sehr, dass wir eine Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit ihrer Klarheit und Kompetenz haben. Sie steht für eine Politik, die den Bürgerinnen und Bürgern dient, die Kräfte entfesselt, um das Beste fürs Land zu erreichen. Die Klimaschutz als zentrale Aufgabe sieht und eine neue Art politischer Führung ermöglicht! Und ganz herzlichen Dank an Robert«, sagte sie der »Rheinischen Post«.

Auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz beglückwünschte Baerbock. »Ich freue mich auf einen spannenden und fairen Wettstreit um das beste Konzept für die Zukunft unseres Landes«, twitterte der Bundesfinanzminister.

Auch sein Parteikollege Lars Klingbeil gratulierte via Twitter: »Das Rennen ist offen, wir haben Bock.« Er freue sich »auf einen fairen Wettbewerb mit den Grünen um die besten Ideen für die Zukunft«. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sei bereit, »mal sehen, ob die Union auch noch jemanden findet…«

»Ja, Demokratie…