Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat das chaotische Formel-1-Rennen von Imola gewonnen. Der Niederländer verwies beim zweiten Grand Prix des Jahres Lewis Hamilton auf den zweiten Platz. Der Mercedes-Mann schob sich nach einer imposanten Aufholjagd wenige Runden vor Schluss noch vor Lando Norris im McLaren, der Dritter wurde. Verstappen feierte seinen elften Karrieresieg, Hamilton behielt aber mit nur einem Punkt mehr die WM-Führung. 

In dem Spektakel mit zwei Safety-Car-Phasen bei lange nasser Strecke musste Sebastian Vettel im Aston Martin wegen eines Getriebeschadens kurz vor dem Ende seinen Wagen in der Garage abstellen. Das Rennen war etwa nach der Hälfte nach einem heftigen Crash zwischen valtteri Bottas und George Russell unterbrochen und neu gestartet worden. Mick Schumacher landete nach einem frühen Front-Schaden an seinem Haas auf Rang 16.

Erinnerung an Ayrton Senna

Die Strecke in Imola, auf der jahrelang der Große Preis von San Marino ausgetragen worden war, war nach längerer Pause erst im vergangenen Jahr, bedingt durch die Verschiebungen und Planungsänderungen durch die Corona-Pandemie wieder im Rennkalender der Formel 1 aufgetaucht. Traurige Berühmtheit erlangte der Kurs im Jahr 1994 als an einem Rennwochenende zunächst der Österreicher Ronald Ratzenberger und Formel-1-Ikone Ayrton Senna dort tödlich verunglückten.

Ayrton Senna – Ikone der Formel 1

Die Legende

Kaum ein Formel-1-Pilot wird so verehrt wie Ayrton Senna. Der Brasilianer feiert in seiner Karriere 41 Grand-Prix-Siege, steht 65-mal auf der Pole Position und wird dreimal Weltmeister. Beim dritten Saisonrennen des Jahres 1994 verunglückt er in seinem Williams auf der Rennstrecke von Imola in Italien.

Ayrton Senna – Ikone der Formel 1

Der Unfall

Nach einem Startunfall beginnt das Rennen am 1. Mai 1994 mit einer Safety-Car-Phase. Senna gewinnt den Neustart und führt das Feld zwei Runden lang an, bis er in Runde sieben ohne erkennbare Lenkkorrektur in der Tamburello-Kurve geradeaus…