Der Ehemann von Königin Elizabeth II. war am 9. April im Alter von 99 Jahren gestorben. Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Beisetzung des Royals für eine kleinere Zeremonie. Statt 800 Gästen aus der ganzen Welt dürfen nur 30 Trauergäste teilnehmen. Dabei handelt es sich um enge Verwandte des Herzogs von Edinburgh, wie Philip im Vereinigten Königreich nach seinem offiziellen Titel heißt. Sie müssen die Abstandsregeln befolgen und Masken tragen.

Die Zeremonie begann mit einem Trauermarsch. Der Sarg mit den sterblichen Überresten Prinz Philips wurde von Soldaten aus der Residenz von Windsor getragen. Neun enge Verwandte des Prinzgemahls folgten, darunter seine vier Kinder sowie seine Enkel Prinz William und Prinz Harry. Insgesamt folgten neun Mitglieder der Königsfamilie dem Sarg zu Fuß.

Der Trauerzug wird von Prinz Charles und Prinzessin Anne angeführt

Die Königsfamilie trägt bei der Trauerfeier Zivilkleidung. Laut Buckingham-Palast untersagte die Queen das Tragen von Militäruniformen. Medienberichten zufolge will sie damit vor allem ihrem Enkel Harry die Peinlichkeit ersparen, allein ohne Uniform an der Trauerfeier teilnehmen zu müssen. Nach seinem überraschenden Rückzug aus der ersten Reihe der Royals waren ihm alle militärischen Titel entzogen worden.

Dominieren werden bei der Zeremonie Motive aus der Seefahrt, damit soll Philips Rolle in der Royal Navy gewürdigt werden. Noch zu seinen Lebzeiten hat sich der Prinz unter anderem „Eternal Father, Strong to Save“ gewünscht. Das Lied gilt als Hymne der Royal Navy, in der Philip während des Zweiten Weltkriegs diente und der er Zeit seines Lebens verbunden blieb. Königin Elizabeth, die 73 Jahre mit Prinz Philip verheiratet war, beschrieb ihren Mann als ihre „Stütze und Stärke“.

Kurz vor der Trauerfeier veröffentlichte das Königshaus dieses private Foto der Königin und ihres Prinzen aus dem Jahr 2003 während des Urlaubs in Schottland

Die Polizei hat das Gelände rund um das Schloss Windsor…