Die Vorbereitungen für die Beerdigung des Herzogs von Edinburgh, den am vergangenen Freitag (9.4.2021) verstorbenen Ehemann von Königin Elisabeth II., laufen unter dem Codenamen „Operation Forth Bridge“, benannt nach dem schottischen Wahrzeichen und UNESCO-Weltkulturerbe.

Die königliche Beerdigung beginnt am Samstag, den 17. April, um 16:00 Uhr (MEZ) in der St. George’s Chapel auf dem Gelände von Schloss Windsor und wird im Fernsehen übertragen. Zeitgleich wird in Großbritannien eine Schweigeminute abgehalten. Folgende Planungen stehen bereits fest:

Wo wird der Prinz aufgebahrt?

Der nur zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag verstorbene Prinz Philip erbat sich eine Beerdigung ohne viel Aufhebens. Seinem Wunsch folgend, wird der Herzog von Edinburgh nicht in der Öffentlichkeit aufgebahrt. Dies entspricht auch den Corona-Beschränkungen für Massenversammlungen, die verhindern sollen, dass sich die Bevölkerung an öffentlichen Plätzen versammelt, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Stattdessen wird Philip bis zum Tag der Beerdigung in der privaten Kapelle von Schloss Windsor ruhen.

Dieses Gemälde von Prinz Philip im Grand Corridor auf Schloss Windsor entstand 2017

Wie läuft der Tag der Beerdigung ab?

Wie die Königinmutter und Diana, Prinzessin von Wales, wird auch der Herzog ein feierliches Begräbnis erhalten. Staatsbegräbnisse sind in der Regel Monarchen vorbehalten – die letzte Ausnahme wurde 1965 für den ehemaligen Premierminister Winston Churchill gemacht.  Am Tag der Beerdigung wird Philips Sarg von der Privatkapelle zum Haupteingang des Schlosses Windsor gebracht. Er wird auf einen umgebauten Geländewagen gestellt, den der Herzog selbst mit entworfen hat, um die kurze Strecke zur St. George’s Chapel zu fahren. Einige Mitglieder der königlichen Familie – darunter Philips Sohn Charles und die Enkel William und Harry – werden hinter dem Sarg hergehen.

Wer wird an der Beerdigung teilnehmen?

Die Trauerfeier in der St. George’s Kapelle wird im…