Selfmade-Milliardärin
Kim Kardashian West – so wurde sie durch die Coronakrise zur Milliardärin

Kim Kardashian West in eigener Wäsche.

© Skims

von Gernot Kramper

11.04.2021, 18:53 Uhr

Kim Kardashian West ist vermutlich weit reicher, als das Forbes-Magazin geschätzt hat. Grund ist der Erfolg ihrer Wäschemarke. Eigentlich ein Wunder, denn der Absatz von figurformender Shapewear ist in der Pandemie zusammengebrochen.

Vom Magazin „Forbes“ wurde Kim Kardashian West unlängst den illustren Kreis der Milliardäre aufgenommen, die ihr Vermögen selbst verdient haben und denen es nicht durch Familie oder Ehe zugefallen ist. Vermutlich ist sie aber weit reicher, als Forbes kalkuliert hat. Denn ihr Anteil an der Shapewear-Marke Skims ist wertvoller als von Forbes angegeben. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird die nur zwei Jahre alte Marke inzwischen mit 1,6 Milliarden Dollar bewertet. Tendenz: schnell steigend. Und Skims ist ein echtes Kind von Kardashian West, bei früheren Ausflügen in die Textilbranche war sie kaum mehr als der Lizenzgeber für den Namen und die prominente Werbefigur, hatte aber kaum Einfluss auf das Produkt selbst.

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Eigene Entwicklung

Anders bei der Shapewear-Kollektion. Bei deren Entwicklung hat sie ihre Fans unter anderem an der komplizierten Frage teilhaben lassen, wieso frau bei einem Shapewear-Leotard unbedingt die Möglichkeit haben müsse zu pinkeln, ohne sich komplett auszuziehen. Schon beim Start von Skims machte Kim Kardashian West – damals noch mit starkem Engagement ihres inzwischen entfremdeten Mannes Kayne West – alles anders und vieles besser. Andere Newcomer, die sich neben dem Giganten und Dinosaurier Spanx im Shapewear-Geschäft etablieren wollten, nahmen meist…