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Nachhaltigkeit ist vielen Kunden beim Einkauf von Kleidung wichtig

Rund ein Viertel repariert Kleidung und Schuhe, anstatt sie zu ersetzen

© Paul Zinken / DPA

Viele Menschen in Deutschland achten beim Kauf von Mode auf nachhaltige Produktions- und Lieferketten. Einige disziplinieren sich sogar weniger zu kaufen, wie eine Umfrage von Statista zeigt.

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich durch alle Branchen und gewinnt mehr und mehr an Relevanz. Insbesondere im Modegeschäft spielt Nachhaltigkeit für Konsumenten eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung, wie Daten des Statista Global Consumer Surveys belegen. 

Demnach zieht es rund ein Drittel der Befragten in Deutschland vor, Kleidung in lokalen Geschäften zu kaufen, statt sie online zu bestellen. Damit werden durch die Anlieferung verursachte Emissionen vermieden und die lokale Wirtschaft gestärkt. Etwa 30 Prozent disziplinieren sich selbst, so wenig wie möglich neue Modeartikel zu kaufen.

Rund ein Viertel repariert Kleidung und Schuhe, anstatt sie zu ersetzen, 17 Prozent setzen auf Mode aus zweiter Hand und etwa sechs Prozent mieten und tauschen ihre Kleidung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Veganismus in der Modeindustrie. Für 19 Prozent der Befragten kommen tierische Produkte, wie etwa Leder, nicht in Frage. Trotzdem war bei rund 27 Prozent der Umfrage-Teilnehmer:innen keine der vorherigen Aussagen für sie zutreffend.

tis / Statista

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