Überteuerte Immobilienpreise
In diesen Städten sollten Sie besser mieten und nicht kaufen

Wohnen in Potsdam: Hier lohnt sich der Kauf kaum noch.

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Die Corona-Pandemie hat den Immobilienmarkt kräftig angeheizt: Mancherorts zogen die Kaufpreise saftig an. Die Mieten hingegen stiegen nicht so stark. Wo sich Miete lohnt und wo man besser keine Wohnung oder ein Haus kaufen sollte.

Der Traum vom Eigenheim ist für viele Menschen in Deutschland eben nur das, ein Traum. Knapp 60 Prozent leben zur Miete. Die zuletzt immer krasser gestiegenen Immobilienpreise haben den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses erschwert. Durch Corona und das Homeoffice haben zwar einige Mitarbeitenden sich vom teuren Pflaster der Großstädte verabschiedet und Eigentum im Umland gekauft. Doch auch dort sind die Preise zuletzt überproportional angezogen. 

Niedrige Zinsen, um den Kauf zu finanzieren und niedrige Zinsen, die das Ersparte kaum mehren können: Da liegt der Immobilienkauf nahe. Doch mancherorts fahren Sie besser, wenn Sie weiterhin zur Miete wohnen. Denn die Preise sind so astronomisch hoch, dass sich der Kauf einfach nicht rechnen kann.

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Vermietete Immobilien kaufen? Diese Checkliste zeigt, ob sich das wirklich lohnt

10.03.2021

Das Immobilienportal Immowelt hat sich 75 Städte genauer angesehen und nachgerechnet, ob sich der Kauf lohnt. Dafür wurde für eine Wohnung, die zwischen 80 und 120 Quadratmeter groß ist, die Miete dem Kaufpreis und Kreditkosten ( Laufzeit über 15 Jahren, Zinssatz von 1,6 Prozent, Tilgung von 2 Prozent) gegenübergestellt. Daraus ergabs sich die Rechnung: monatliche Miete im Vergleich zur Annuität, also der monatlichen Belastung durch Kreditabtrag plus Zinsen und Tilgung.

Mieten schlägt Kaufen

Das Ergebnis: In 51 der 75 Städte war die Miete die…