Kein Robert Lewandowski, acht weitere Spieler verletzt und am Dienstag das schwere Rückspiel im Viertelfinale der Champions League bei Paris St. Germain vor der Brust – es gibt angenehmere Aufgabe als in solch einer Situation in der Bundesliga gegen den FC Union Berlin antreten zu müssen. Entsprechend schwer tat sich der FC Bayern München und erreichte gegen die „Eisernen“ nur ein 1:1 (0:0). Zwar hatten die Münchner meist den Ball, erspielten sich aber kaum klare Torchancen. Erst nach über einer Stunde nutzte der Favorit eine seiner wenigen Möglichkeiten: Jungstar Jamal Musiala erzielte nach Vorarbeit von Thomas Müller das 1:0 (68.).

Ziel der Münchner war es nun, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch Union-Trainer Urs Fischer wechselte mehrfach, sein Team warf noch einmal alles nach vorne und wurde schließlich belohnt. Robert Andrich kam nach einem Sprint im Münchner Strafraum eher an den Ball als Bayern-Torhüter Manuel Neuer, legte quer und Marcus Ingvartsen konnte zum 1:1-Endstand einschieben (85.).

Bayern-Verfolger RB Leipzig erledigte seine Hausaufgaben derweil in Form eines 4:1 (3:0)-Auswärtserfolgs bei Werder Bremen. Dani Olmo (23.) und Alexander Sörloth mit einem Doppelschlag (32. und 41.) sorgten bereits zur Pause für eine komfortable Führung. Bremens Angreifer Milot Rashica konnte nach einer Stunde per Handelfmeter zwar auf 1:3 verkürzen (61.), doch quasi im direkten Gegenzug machte Leipzigs Kapitän Marcel Sabitzer mit dem 4:1 alle Bremer Hoffnungen zunichte (63.). Leipzig verkürzte den Rückstand auf den FC Bayern durch den Sieg auf fünf Punkte.

Frankfurt und Wolfsburg mit Lust auf’s Toreschießen

Turbulent ging es beim Duell der beiden Champions-League-Anwärter Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg zu: Der VfL ging früh durch Ridle Baku in Führung (6.), nur wenige Augenblicke später glich Daichi Kamada für die Eintracht aus (8.). Frankfurt gelang noch vor der Pause ein zweiter Treffer durch Luka Jovic (27.). Direkt nach dem…