Konjunktur
Export kämpft sich aus dem Tief

Es geht voran, auch wenn beim Export das Vorkrisen-Niveau noch nicht erreicht ist. Foto: Georg Wendt/dpa

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Langsam aus der Krise: Die Exporte sind im Februar gestiegen. Der Handel mit Großbritannien ist nach dem Brexit allerdings eingebrochen.

Die Exporte aus Deutschland haben trotz anhaltender Erholung das Vorkrisen-Niveau noch nicht erreicht. Die Ausfuhren stiegen im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Sie lagen mit 107,8 Milliarden Euro allerdings um 1,2 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland. Die Wareneinfuhren stiegen in diesem Zeitraum dagegen um 0,9 Prozent auf 89,7 Milliarden Euro.

Ein deutliches Minus gab es im Handel mit Großbritannien, das zum Jahreswechsel den Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion vollzogen hatte. Die Ausfuhren in das Land brachen im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,2 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro ein. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich stürzten um 26,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro ab.

Die Corona-Krise hatte im vergangenen Jahr tiefe Löcher in die deutsche Exportbilanz gerissen. Die Warenausfuhren brachen im Vergleich zu 2019 um 9,3 Prozent auf 1204,7 Milliarden Euro ein – der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise im Jahr 2009.

dpa

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