Großbritannien will Anfang Mai über die Möglichkeit des internationalen Reisens entscheiden und dafür ein Ampelsystem einführen. Demnach könnten internationale Reisen schon ab dem 17. Mai wieder möglich sein, wie Verkehrsminister Grant Shapps mitteilte.

»Das heute angekündigte Rahmenwerk wird dazu beitragen, dass wir den Reiseverkehr sicher und nachhaltig wieder aufnehmen können«, sagte Shapps. »Es stellt sicher, dass wir die hart errungenen Erfolge unserer Impfkampagne schützen und bietet sowohl den Passagieren als auch der Industrie ein beruhigendes Gefühl, wenn wir wieder anfangen, ins Ausland zu reisen.«

Die Regierung will Länder in rote, gelbe oder grüne Kategorien einordnen, je nachdem wie groß die Risiken im jeweiligen Zielland sind. Die Regierung eröffnet damit auch Fluggesellschaften und Reiseunternehmen eine Perspektive, die zuvor auf eine Erklärung mit Blick auf die anstehende Sommerurlaubs-Saison drängten.

Testpflicht und Quarantäne je nach Kategorie

Derzeit sind in Großbritannien internationale Reisen nur unter bestimmten, von der Regierung festgelegten Umständen erlaubt. Das Land kommt aufgrund seiner erfolgreichen Impfkampagne jedoch allmählich aus der strengen Wintersperre heraus. Die Fallzahlen sind seit dem Höchststand im Januar dramatisch gesunken.

Zu den Faktoren, die entscheiden, in welche Kategorie ein Land nach dem neuen System fällt, gehören beispielsweise wie hoch der Anteil der geimpften Bevölkerung im Zielland ist sowie die Höhe der Infektionsrate. Unter dem neuen Ampelsystem sollen Einschränkungen wie Hotelquarantäne, häusliche Quarantäne und obligatorische Corona-Tests unterschiedlich gelten, je nachdem, aus welcher Länderkategorie ein Reisender kommt.

Eine von der Regierung gebildete Arbeitsgruppe zu diesem Thema erklärte, dass sie mit der Reiseindustrie und privaten Coronavirus-Testanbietern zusammenarbeite, um die entstehenden Kosten für die britische Öffentlichkeit gering zu halten. »Dies könnte billigere…