Testpflicht an Hochschulen
Österreich führt Corona-Eintrittstest für Präsenzveranstaltungen an den Unis ein

Wer Kurse auf dem Campus belegen möchte, muss in Österreich einen negativen Corona-Test vorweisen. Ein neues Gesetz erlaubt den Hochschulen, einen Eintrittstest von den Studierenden zu verlangen.

Mit einem negativen Corona-Test könnten an den österreichischen Hochschulen bald wieder Präsenzveranstaltungen im kleinen Rahmen stattfinden. Grund ist ein neues Gesetz, das es den Einrichtungen erlaubt, Eintrittstests von den Studierenden zu verlangen, wenn diese an Präsenzveranstaltungen und -prüfungen teilnehmen wollen. Wie unter anderem der ORF und der „Kurier“ unter Berufung auf einen Rundruf der österreichischen Presseagentur Apa berichten, planen alle Hochschulen von dem neuen Gesetz Gebrauch zu machen. Einige tun das bereits jetzt.

Zwar werde der Großteil der Lehrveranstaltungen und der Prüfungen weiterhin digital stattfinden, dennoch ermögliche die Testpflicht Unterricht in kleinen Gruppen. Zum Einsatz kommen sollen die Eintrittstests den Berichten zufolge für Laborkurse, Einzelunterricht, kleinere Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

Großteil der Veranstaltungen bleibt digital

Die Tests können demnach entweder vor Ort durchgeführt werden, anerkannt würden aber auch schriftliche Bestätigungen über zuvor absolvierte Antigen- oder PCR-Tests. Für Studierende, die sich am Campus testen lassen wollen, böten einige Unis bereits eigene Teststraßen an. Doch auch wenn getestet werde: Für Kurse auf dem Campus gälten weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht und auch der Abstand zu anderen Studierenden und dem Lehrpersonal müsse eingehalten werden.

Die Abstandsregelungen von mindestens zwei Metern seien ein Hauptgrund, warum digitale Veranstaltungen auch weiterhin dominieren würden, heißt es weiter. In dem…