Der Autobauer BMW hat trotz der Coronakrise in den ersten Monaten des Jahres einen Absatzrekord erzielt. Im ersten Quartal habe BMW mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor in diesem Zeitraum, teilte Vertriebschef Pieter Nota mit. BMW lieferte rund 636.600 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus – das waren 33,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020.

In China erzielte BMW »das stärkste erste Quartal aller Zeiten«, wie der Konzern mitteilte. In Südkorea verkaufte der Hersteller knapp 43 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum, in den USA von den Marken BMW und Mini rund 20 Prozent mehr. In Europa lag das Absatzplus von BMW und Mini bei 8,3 Prozent.

Den Absatz beflügelt habe vor allem die Nachfrage nach elektrischen Autos, erklärte Nota. BMW verkaufte demnach von Januar bis Ende März mehr als doppelt so viele E-Autos wie im Vorjahreszeitraum – insgesamt waren es 70.200 vollelektrische Modelle und Plug-in-Hybride. Bis zum Ende des Jahres will der Konzern mehr als 100.000 vollelektrische Fahrzeuge ausliefern. Bis 2030 soll der Anteil an vollelektrischen Fahrzeugen mindestens 50 Prozent des weltweiten Absatzes ausmachen.

Nachfrage in Eurozone zieht an

In der Industrie insgesamt zeigt sich ein etwas anderes Muster: Der Wirtschaftszweig hat zwar den zweiten Monat in Folge mehr Aufträge an Land gezogen. Die Bestellungen wuchsen wegen des anziehenden Inlandsgeschäfts um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Im Januar hatte es nur ein Plus von 0,8 Prozent gegeben. Gemessen am Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen im Zuge der Coronapandemie, liegen die Aufträge nun um 5,6 Prozent höher.

Die Bestellungen aus dem Inland legten diesmal um 4,0 Prozent zu. Das Auslandsgeschäft schrumpfte dagegen um 0,5 Prozent. Dabei wuchsen die Bestellungen aus der Eurozone um 2,7 Prozent, während die aus dem restlichen Ausland um 2,3 Prozent abnahmen. Gefragt waren vor allem Investitionsgüter wie Maschinen und…