Deutschlands Campingplätze hatten im Sommerhalbjahr deutlich mehr Gäste als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Obwohl vor allem die Gäste aus dem Ausland wegen der Pandemie nicht anreisen konnten, zählten die Campingplätze von Mai bis Oktober 6,1 Prozent mehr Übernachtungen.

Auf das ganze Jahr gesehen gingen die Buchungen allerdings um fünf Prozent zurück. Vor allem im Frühjahr und zum Jahresende hatte es Lockdowns mit Beherbergungsverboten gegeben.

Auch Ferienwohnungen wurden verstärkt von Menschen aus Deutschland genutzt, während Gäste aus dem Ausland im großen Maße ausblieben. Im Sommer ergab sich so ein ganz leichter Zuwachs bei den Übernachtungen von 0,9 Prozent, während es im Gesamtjahr 13,7 Prozent weniger Übernachtungen in Ferienwohnungen gab als im Jahr 2019.

Das war im Vergleich zum gesamten Beherbergungsgewerbe einschließlich der Hotels noch glimpflich. Branchenweit betrug der jahresbezogene Rückgang sogar 39 Prozent.