Der Klub der Superreichen ist trotz Wirtschaftseinbruch in der Pandemie weiter gewachsen. 2755 Menschen und damit so viele wie noch nie verfügen der aktuellen Reichenliste des »Forbes«-Magazin über mehr als eine Milliarde Dollar.

Während Amazon-Chef Jeff Bezos unangefochten an der Spitze steht, konnten sich einige Unternehmer vergangenes Jahr kräftig hocharbeiten. So zählte Tesla-Chef Elon Musk mit einem Vermögen von 177 Milliarden Dollar zu den Krisengewinnern, er machte mehr als 30 Plätze gut – und rangiert nun auf Platz zwei. Erstmals mit dabei ist auch Realitystar Kim Kardashian, die es durch Selbstvermarktung in den Klub der Milliardäre geschafft hat.

Für den früheren US-Präsidenten Donald Trump läuft es dagegen nicht mehr rund. Er stürzte um fast 300 Plätze ab. Sein Vermögen schrumpfte laut »Forbes« um fast ein Drittel von 3,5 auf 2,4 Milliarden Dollar, damit liegt er noch auf Platz 1299.

Reichste Deutsche auf Platz 34 weltweit

Hätte er zu Beginn seiner Präsidentschaft sein Business abgegeben, verkauft und wieder reinvestiert, überschlug das Magazin anhand der Entwicklung des Aktienmarktes, so wäre er heute dagegen etwa 1,6 Milliarden Dollar reicher. Präsidentschaft und Geschäftstätigkeit nebenher scheinen offenbar doch nicht so gut zu funktionieren.

Der erste Europäer auf der Reichenliste ist Bernard Arnault: Platz drei. Sein LVMH-Konzern besitzt mehr als 70 Luxusmarken, darunter Louis Vuitton, Moët & Chandon und Bulgari. Zuletzt machte der Franzose mit der geplanten Übernahme der Juwelierkette Tiffany Schlagzeilen. Sie wäre der teuerste Deal in der Geschichte von LVMH.

Arnault selbst kann laut »Forbes« auf ein Vermögen von 150 Milliarden Dollar blicken. Damit besitzt er fast doppelt so viel wie der nächstreichere Europäer: der Spanier Amancio Ortega (77 Milliarden Dollar, weltweit Platz elf).

Die reichsten Deutschen kommen auf der »Forbes«-Liste erst mit deutlichem Abstand: Beate Heister und Karl Albrecht Jr., die Aldi Süd…