Der US-Präsident bei einem Besuch eines Impfzentrums im US-Bundesstaat Virginia. Joe Biden treibt die Impfkampagne der USA weiter an. Zwischen zwei und vier Millionen Dosen wurden in den USA im April täglich verabreicht. Und bereits in zwei Wochen sollen alle erwachsenen Amerikaner ein Impfangebot erhalten, schneller als eigentlich geplant.

Joe Biden, US-Präsident
»Ich kann heute verkünden, dass wir dieses Ziel nicht am 1. Mai, sondern bereits am 19. April erreichen werden – im ganzen Land. Spätestens am 19. April wird jeder Erwachsene im Alter von mindestens 18 Jahren im ganzen Land ein Impfangebot erhalten.«

Und so wird in den USA vielerorts gelockert. Am 1. April öffneten in Kalifornien bereits einige Freizeitparks wieder ihre Tore – mit strikten Hygiene-Regeln: Temperaturcheck am Einlass, Plexiglaswände, ausgedünnte Belegung der Fahrgeschäfte. Den Besuchern gefällt es trotzdem.

Besucherin
»Ich fühle mich wie eine Viertklässlerin. Es ist fantastisch, so aufregend.«

Besucher
»Es fühlt sich ziemlich gut an. Es ist schön, endlich wieder draußen zu sein und sich halbwegs normal zu fühlen.«

Mehr als 350.000 Impfdosen werden in Kalifornien pro Tag verabreicht. Bis zum Ende des Monats sollen 30 der gut 39 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zumindest die Erst-Impfung erhalten haben. Gouverneur Gavon Newsom plant zuversichtlich den Neustart der Wirtschaft, mahnt aber die Einhaltung der Regeln an.

Gavin Newsom, Gouverneur Kalifornien
»Ab dem 15. Juni werden wir zur Normalität zurückkehren, vorausgesetzt, wir tragen weiterhin Masken und bleiben vorsichtig.«

In anderen US-Bundesstaaten, Florida oder Michigan zum Beispiel, sieht es allerdings schlechter aus. Die Fallzahlen steigen – wohl wegen der neuen Virusvarianten und allzu schneller Lockerungen. US-Präsident Biden warnt deshalb vor Leichtsinn.

Joe Biden, US-Präsident
»Es gibt viele gute Nachrichten, aber auch schlechte. Neue Virusvarianten verbreiten sich derzeit schnell. Die Fallzahlen steigen. Die…