„Die Höhle der Löwen“
Löffel-Deal geplatzt, Investorin Wöhrl sauer: „Die wollten nur Sendezeit“

An Hermant Chawlas Verhandlungsstrategie beißen sich die „Löwen“ die Zähne aus.

© TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Ihre Löffel sollen das Plastik-Problem lösen, doch „Höhle der Löwen“-Investorin Dagmar Wöhrl will das Start-up Kulero doch nicht an Bord haben. Nach der Show ließen die Gründer den Deal platzen, die enttäuschte Investorin kontert mit deutlichen Worten.

Mit essbaren Löffeln sorgte das Start-up Kulero am Montagabend in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ für Aufsehen. Bemerkenswert war dabei nicht nur die Idee der Unternehmer zur Vermeidung von Plastikmüll, sondern auch deren knallharte Verhandlungstaktik. Nach langem Gefeilsche bekam schließlich Investorin Dagmar Wöhrl den Zuschlag.

Doch nach der Show machten die Gründer Hemant Chawla und Juliane Schöning einen Rückzieher und ließen den Deal doch platzen. Was wiederum Investorin Wöhrl gar nicht korrekt findet. Die Gründer hätten ihr per Email mitgeteilt, dass sie doch kein Investment wollen, berichtet Wöhrl in einem kurzen Video auf ihrem Twitter-Kanal. Und legt mit einer Spitze nach: „Es zeigt sich doch immer wieder, dass es Gründer gibt, die in die Sendung kommen, nicht um einen Deal zu bekommen, sondern eben die Sendezeit, um somit ihr Produkt bekannt zu machen“, wirft sie den Gründern vor. 

Umso überraschter waren wir, als uns die Gründer per Mail mitteilten, Corona bedingt nicht am Deal festhalten und ohne Investor weiter planen zu wollen. Ein persönliches Gespräch wurde nicht gesucht. Wir wünschen ihnen dennoch viel Erfolg 🍀 #kulero
#dhdl pic.twitter.com/Vkmi4PWEJc

— Dagmar Wöhrl (@DWoehrl) April 5, 2021

Reichlich Sendezeit bekamen die Gründer allein durch ihre ausufernden Verhandlungen in der Vox-Show. Zunächst verhandelten sie mit Nico Rosberg, Nils Glagau und…