Globale Corona-Rezession
IWF will Prognose für Wachstum der Weltwirtschaft erhöhen

Das jährliche Frühjahrstreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) findet wegen der Pandemie zum zweiten Mal hauptsächlich online statt. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

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Trotz Pandemie soll die Weltwirtschaft in diesem Jahr stark wachsen. Profitieren dürften aber vor allem die reicheren Industrieländer. Ein Land kristallisiert sich als globale Wachstumslokomotive heraus.

Nach der globalen Corona-Rezession im vergangenen Jahr startet 2021 die wirtschaftliche Aufholjagd – so sieht es zumindest der Internationale Währungsfonds (IWF).

Dessen neue globale Konjunkturprognose, die heute vorgestellt wird, dürfte für dieses Jahr trotz der Pandemie ein rasantes Wirtschaftswachstum vorsehen. Im Januar hatte der IWF noch ein Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung um 5,5 Prozent erwartet. Nun sei mit einer «weiteren Beschleunigung» zu rechnen, kündigte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa bereits vergangene Woche an.

Vor allem in vielen Industriestaaten werde sich die Wirtschaft dank der Impfkampagnen in diesem Jahr erholen, sagte Georgiewa. Besonders stechen dabei die USA heraus, die weltgrößte Volkswirtschaft, die das globale Wachstum nach oben ziehen dürften. Ein Grund für das starke Wachstum dort ist das jüngst beschlossene Konjunkturpaket im Volumen von rund 1,9 Billionen US-Dollar (etwa 1,6 Billionen Euro). Das Hilfspaket entspricht fast zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung. Zudem geht es mit dem Impfen gut voran: Präsident Joe Biden hat versprochen, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen im Land zu haben. Bislang erhielten rund 106 Millionen Menschen mindestens die erste Impfung.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) rechnet für die USA in diesem Jahr inzwischen mit einem Wachstum des…