Die Spieler von Borussia Dortmund konnten mit erhobenem Haupt das Spielfeld verlassen. Die Mannschaft von Edin Terzic hatte zwar das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester City mit 1:2 (0:1) verloren. Dennoch hatte der BVB an diesem Dienstagabend eine seiner besten Leistungen in dieser Saison gezeigt. Damit haben die Dortmunder noch eine realistische Chance, im Rückspiel in der kommenden Woche ins Halbfinale einzuziehen. Und das ist die eigentlich besondere Botschaft, die von dieser Partie ausgeht: Wohl nur die größten Optimisten hätten dies dem zuletzt so enttäuschenden BVB zugetraut. 

Phil Foden erzielte in der 90. Minute den Siegtreffer für die „Skyblues“. Nur fünf Minuten zuvor hatte Marco Reus nach Vorlage von Erling Haaland den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. Die Führung von City-Offensivspieler Kevin de Bruyne nach 19 Minuten war zwar schmerzlich für die Dortmunder, aber an diesem Abend verkraftbar, weil Leidenschaft, Einsatzwille und auch Teamgeist deutlich ausgeprägter waren als in so vielen Partien zuvor. Zuletzt hatten die Dortmunder eine ähnliche starke Leistung im Achtelfinale der Champions League gegen den spielstarken FC Sevilla gezeigt.

Wenig Glück mit dem Schiedsrichter

„Ich glaube wir haben einen sehr guten Auftritt hingelegt. Wir haben gefightet bis zum geht nicht mehr. Wir haben einen Auftritt gezeigt, den wir alle drei Tage zeigen sollten. Auch wenn sich das Ergebnis nicht gut anfühlt“, sagte BVB-Kapitän Mats Hummels. „Wir müssen aber zeigen, dass dieser Einsatz nicht nur auf der ganz großen Bühne möglich ist, sondern in jedem Spiel. Das ist ja das Thema bei uns.“  

Der BVB erspielte sich zudem einige gute Möglichkeiten und hatte wenig Glück mit den Entscheidungen des unsicheren Schiedsrichters Ovidiu Haţegan. Der Rumäne verweigerte Jude Bellingham in der ersten Hälfte einen korrekt erzielten Treffer, weil er zuvor fälschlicherweise ein Foul an Torhüter Ederson gesehen hatte.    

Marco Reus…