Home-Office, Kontakte, Ausgangssperren
Armin Laschet erklärt, wie er sich den „Brückenlockdown“ vorstellt

Armin Laschet brachte zuletzt den Begriff des „Brückenlockdowns“ in die Diskussion mit ein (Archivbild)

© Christian Marquardt-Pool / Getty Images

Nachdem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vor Ostern eher über mögliche Lockerungen sinnierte, schwenkt er nun auf einen härteren Kurs um und brachte den Begriff den „Brückenlockdowns“ ins Spiel. Was er damit meint.

Dieser Artikel erschien zuerst an dieser Stelle bei RTL.de

Bisher war Armin Laschet im Kampf gegen die Corona-Pandemie eher mit dem Wunsch nach Lockerungen und Nachdenken über die Entwicklung der dritten Welle aufgefallen. An Ostermontag hat er einen Kurswechsel verkündet – mit einem Wort: „Brückenlockdown“. Mit einem solchen kurzen, harten Lockdown im April müsse die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien, sagte der CDU-Chef nach einem Impfzentrum-Besuch in Aachen. 

Laschet betonte auch, über den möglichen „Brückenlockdown“ sollten Bund und Länder noch diese Woche entscheiden. Nach RTL-Informationen diskutierte er über eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz am Ostermontag telefonisch – bisher ohne Erfolg.

„Brückenlockdown“ – das meint NRW-Ministerpräsident Laschet damit

Die Lage erfordere es, „dass wir nochmal in vielen Bereichen nachlegen und uns Richtung Lockdown bewegen“, sagte Laschet: „Wir müssen die Brücke hin zu dem Zeitpunkt, wo viele geimpft sind, noch bauen.“

Er wisse, dass viele müde von der Pandemie seien. Doch, so der NRW-Ministerpräsident weiter: „Die große Mehrheit der Bürger ist bereit, damit wir bessere Perspektiven und Planungssicherheit haben, diesen Schritt zu gehen.“

Weniger private Kontakte, mehr Homeoffice

Gebraucht würden…